Buch IV antwortet auf die Krise von Buch III mit einer starken Neuakzentuierung: Nicht der menschliche König, sondern Gott selbst ist König. Viele Psalmen entfalten Gottes ewige Herrschaft, seine Schöpfermacht und seine Treue durch die Zeiten (besonders Ps 93–99). Mit Ps 90 (Mose zugeschrieben) beginnt das Buch existenziell: Vergänglichkeit des Menschen und Gottes Ewigkeit – und daraus erwächst neue Demut und Hoffnung. Auch die Erinnerung an die Wüstenzeit und Gottes Führung spielt eine Rolle: Selbst in Umbrüchen bleibt Gott verlässlich. Das Buch endet mit Doxologie und Halleluja-Rahmung (Ps 106,48).
<aside>

</aside>
<aside>

</aside>
<aside>

</aside>
<aside>

</aside>
<aside>

</aside>