Dieses erste Buch wirkt wie eine grundlegende Einführung in das Beten Israels: Es stellt den Weg der Gerechten und den Weg der Frevler gegenüber (Ps 1) und zeigt Gott als Zuflucht in persönlicher Not. Viele Psalmen sind Klagen und Bittgebete aus individueller Bedrängnis, in denen Vertrauen und Anfechtung eng beieinanderliegen. Auffällig ist die starke David-Prägung (zahlreiche Davidpsalmen), wodurch das Beten mit biografischer Tiefe verknüpft wird: Schuld, Verfolgung, Krankheit, innere Krisen – und immer wieder der Rückgriff auf Gottes Treue. Theologisch steht die Frage im Zentrum: Wie bleibt der Mensch vor Gott standfest, wenn das Leben brüchig ist? Das Buch schließt mit einer kurzen Lobformel (Ps 41,14).
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